Werbeschilder

Natürlich kommt keine Rennstrecke ohne Werbung aus.

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Werbeschild

Vor ein paar Jahren bekam ich zum Geburtstag von meinem Sohn ein paar selbstgebastelte Werbeschilder für meine alte Carrerabahn. Es handelt sich um mehrere auf Holz aufgeklebte, auf alt getrimmte Schilder an zwei Holzstangen mit Füßen, die man neben der Bahn aufstellen konnte.

Solch tolle Erinnerungsstücke müssen natürlich erhalten bleiben, und so sollten sie natürlich auf der neuen Bahn einen würdigen Standort finden. Um sie fest einzubauen, habe ich die Füße abgesägt und die Stangen in das Gelände eingeklebt.

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Bandenwerbung

Als Bandenwerbung eignet sich alles, was auf einer Rennstrecke an Firmen zu finden ist. Das Internet ist voll von geeigneten Vorlagen. Diese habe ich ausgedruckt und anschließend in Folie eingeschweißt. Dadurch bleiben sie farbbeständig und sind stabiler, wenn einmal ein Fahrzeug dagegenprallt.

Start/Ziel-Brücke

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Start/Ziel Brücke mit Startampel

Die Start/Ziel-Brücke hat gleich mehrere Funktionen. Zum einen ist an ihr, wie auf vielen Rennstrecken üblich, die Startampel befestigt. Ich habe mich dazu entschieden, die Startampel doppelt zu bauen, sodass man die Startsequenz von beiden Seiten verfolgen kann. Die Aufteilung der roten, gelben und grünen Lichter entspricht nicht den echten Startampeln, war aber aus Platzgründen der beste Kompromiss.

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Aluprofile für die Brücke

Außerdem sind in der Brücke die IR-Dioden für die Zeitmessung verbaut. Die dazugehörigen Empfänger sitzen in der Grundplatte, jeweils neben den Slots. Ich hatte zunächst Sensoren und rote Sende-LEDs verbaut. Die roten Lichtkreise auf der Fahrspur haben mich aber immer gestört. Außerdem sind die IR-Sensoren deutlich zuverlässiger. Seitdem ich diese verwende, gehören Fehlmessungen der Vergangenheit an.

Die Brücke selbst ist aus vernieteten Aluprofilen gebaut. In diesen ist genug Platz, um die IR-Dioden und die Verkabelung der Startampel unterzubringen. Das Dach der Brücke ist mal wieder aus dem 3D-Drucker. Es ist abnehmbar, um jederzeit an die Verkabelung und die Dioden heranzukommen.

Flutlicht

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einseitiges Flutlicht
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zweiseitiges Flutlicht

Um anständige Nachtrennen fahren zu können, musste natürlich auch eine Flutlichtanlage her.

Durch Zufall habe ich kleine, in Metallgehäuse eingegossene 4-fach LEDs (12V) für den Außenbereich gefunden (OK, Rennstrecke - das passt ja eigentlich auch). Diese habe ich auf ein Alurohr montiert, durch welches die Versorgungskabel laufen.

Auf Flutlichtmasten in der Mitte der Strecke sind jeweils zwei LED-Elemente verbaut, im Außenbereich der Strecke auf einem abgewinkelten Mast nur ein LED-Element.

In der Strecke habe ich an den entsprechenden Stellen kurze Alurohre eingeklebt, die als Innendurchmesser den Außendurchmesser der Lichtmasten haben. Die Lichtmasten sind bis zu einem Anschlag hineingesteckt. Dadurch stehen sie stabil, bleiben aber drehbar und können bei Problemen leicht herausgenommen werden.

Reifenstapel

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Reifenstapel an der Boxeneinfahrt

Was soll man zu Reifenstapeln schon viel schreiben. Man klebt ein paar abgenutzte Reifen aneinander und fertig sind die Reifenstapel.

Was aber, wenn man (noch) nicht genug alte Reifen für die komplette Rennstrecke zur Verfügung hat. Neue zu kaufen ist ja nun wirklich keine Option.

Auf meiner Suche nach einer kostengünstigen Alternative bin ich auf Distanzhülsen aus schwarzem Kunststoff gestoßen, die die gleichen Maße wie Carrerareifen haben. Das 100er-Pack bekommt man nachgeschmissen.

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Kunststoffhülsen

Zunächst sind die Kunststoffhülsen glänzend und sehen damit unnatürlich aus. Also habe ich sie auf einen Bambusstock aufgefädelt und eine Weile an einen laufenden Bandschleifer gehalten.

Anschließend hatte ich eine Kiste herrlich abgefahren aussehender Reifen. Sie sind stabil, lassen sich gut miteinander verkleben und bei Bedarf farbig lackieren. Eine echte Alternative zu richtigen Reifen.

Unfall

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Rennunfall

Die Idee zu einem inszenierten Unfall auf der Rennstrecke habe ich mir mal wieder im Web geholt. Zunächst muss ein passender Platz an der Rennstrecke gefunden werden. Dieser war mit einer Ecke mit Felsbrocken und Bäumen am Ende des Kiesbetts schnell gefunden.

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Einschlag im Baum

Zunächst wird das Fahrzeug vorbereitet. Dazu ist das komplette Innenleben des Wagens rausgeflogen. Nur Chassis mit Achsen und Rädern, sowie die Karosserie sind übrig geblieben.

Nun wird eine Tür aufgeschnitten und geöffnet wieder mit der Karosserie verklebt. Damit der Wagen innen nicht zu leer aussieht, habe ich mit dem 3D-Drucker einen Rennsitz und ein einfaches Cockpit mit Lenkrad erstellt und beides in das Fahrzeug eingebaut.

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ins Kiesbett eingegraben

Jetzt kommt ein Heißgebläse oder ein guter Fön zum Einsatz. Die Karosserie muss dort, wo der "Einschlag" erfolgt, mit der heißen Luft weich gemacht werden. Nun lässt sich die Karosserie wunschgemäß verformen, sodass ein schön verbeultes Auto entsteht. Es schadet auch nicht, die Frontscheibe zerspringen zu lassen.

Um dem Ganzen ein etwas realeres Aussehen zu geben, wird die Landschaft außen herum entsprechend gestaltet. Natürlich dürfen Bremsspuren nicht fehlen. Spuren im Kiesbett  sowie aufgewirbelter Kies und Gras am Fahrzeug tun ihr Übriges.

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Fahrer mit Unfallfahrzeug

Zuletzt wird noch der etwas verzweifelt dreinblickende Fahrer platziert und fertig ist die Unfallszene.

Eigentlich wollte ich bei geöffneter Fahrertür noch eine Innenbeleuchtung in den Wagen einbauen. Da mir die Innenausstattung aber nicht so gut gelungen ist, sollte diese lieber in der Dunkelheit verschwinden, und ich habe lieber auf die Innenbeleuchtung verzichtet. Zumindest können aber bei Nachtrennen, wenn die Beleuchtung der Rennstrecke eingeschaltet wird, auch die Rückleuchten des Wagens eingeschaltet werden.

Diverses

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Turm & Hütte
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Elektronik in der Hütte

Irgendwo musste die Elektronik des Anzeigebildschirms, der am Mercedes-Turm montiert ist, versteckt werden.

In den freien Raum zwischen Turm und Fels wurde aus den Bambusstäben eines Tischsets eine Holzhütte gebaut, in der das Treiberboard des Monitors steckt. So komme ich notfalls noch an die Bedienelemente heran.


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Holztor

An manchen Stellen musste ich unter der Strecke noch Lücken schließen, damit man nicht unter den Tisch hindurchschauen kann.

Hinter der Boxengasse habe ich in einer Wand ein Schiebetor in einer Führungsschiene eingebaut. Dieses habe ich mit dem 3D-Drucker erstellt und nach dem Druck mit der Airbrush so lackiert, dass der Eindruck eines alten Holztores entsteht.

Entsprechend schwer scheinen sich die beiden Arbeiter auch zu tun, das Tor aufzuschieben ?


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Streckenposten

Manche Figuren stehen an Stellen, an denen entweder Autos gegenrutschen oder sie auch mal von der Hand eines Reinstellers umgehauen werden können. Hat man sie vorher festgeklebt, werden sie abgerissen, oder noch schlimmer, brechen kaputt oder reißen kleine Löcher in die Deko.

Dies kann man umgehen, indem man die Figuren mit kleinen Neodynmagneten an der gewünschten Position hält. Kommt nun jemand gegen die Figuren, fallen sie um und können ganz einfach wieder hingestellt werden, ohne das irgendetwas beschädigt wird.


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Altreifen
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Distanzhülsen

Reifenstapel gehören auf jede Rennstrecke und ich habe sie an den verschiedensten Stellen verwendet.

Natürlich gehören sie überall hin, wo es "gefährlich" werden kann. An manchen Stellen habe ich sie allerdings verwendet, da sie dort einfach nur gut aussehen. Und letztlich soll die Rennstrecke ja auch optisch gefallen.

Meine Reifenstapel sind aus abgefahrenen Reifen oder aus Distanzhülsen gebaut, die ich entweder roh belassen oder farbig in blau-weiß lackiert habe.


Tire-Rack
Tire-Rack

Irgendwo müssen die Reifen ja gelagert werden. Also musste ein Tire-Rack her. Genügent Altreifen, die man als Deko verwenden kann, hat man nach all den Jahren sowieso herumliegen.

Die Druckvorlage zu diesem Tire-Rack habe ich auf einer 3D-Druck Seite gefunden. Leider weiß ich nicht mehr auf welcher, sonst hätte ich den Link dorthin gesetzt.

Die Drucksateien als .stl könnt Ihr aber hier downloaden.

Das gedruckte Rack wurde silber lackiert und mit Weathering-Farben auf alt und rostig getrimmt.